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Dirty Laundry
The Soul of Black Country
TRIKONT US-0333
Herausgeber: Jonathan Fischer (Autor, DJ, Musikjournalist)
CD im Digipak mit ausführlichem Booklet
Preis: 15.- €
AUCH ALS VINYL *LTD SONDEREDITION* ERHÄLTLICH!
Aus der Ferne betrachtet mag die afroamerikanische Präsenz im Country mit Charley Pride anfangen und aufhören. Wer aber die Verstrickung schwarzer Künstler in den Country näher unter die Lupe nimmt, wird die Geschichte einer großen, schwer geprüften und oft verleugneten Liebe entdecken. Waren doch afroamerikanische Musiker von den ersten Aufnahmen an Teil der Country-Tradition. Und schon davor.
"Hillbilly Musik", schreibt Bill C. Malone im führenden Standardwerk "Country Musik USA", "entwickelte sich hauptsächlich aus dem von anglo-keltischen Einwanderern nach Nordamerika gebrachtem Reservoir von
Folksongs, Balladen und Tänzen, und absorbierte dabei viele Fremdeinflüsse, besonders aus der Kultur der Afroamerikaner... Von allen ethnischen Gruppen hat keine eine bedeutendere Rolle dabei gespielt, dem Countrymusiker Songmaterial und Stile zu liefern, als die aus Afrika verschleppten Schwarzen". Der Folklorist Norm Cohen geht sogar so weit zu behaupten, erst die afrikanische Beimischung habe Country im Gegensatz zu anderer ländlicher amerikanischer Musik seinen weltweiten Appeal verschafft.
Tatsache ist: Schwarze und weiße Musiker haben sich im amerikanischen Süden stets über alle Rassenschranken hinweg ausgetauscht. Oft entwickelten sie parallele Vorlieben für gewisse Instrumentationen und Texte. Kaum ein Soulsänger, der nicht den ein oder anderen Country-Song in die Sprache des Rhythm'n Blues übersetzt hätte. Und nicht zuletzt sind da die schwarzen Musiker, die im straighten Country ihre musikalische Heimat gefunden haben und immer noch finden. "Country Songs", erklärt der englische Musikjournalist Barney Hoskins, "fanden bei schwarzen Künstlern Anklang, weil sie Elemente enthielten, die den Blues-basierten Liedern abging, vor
allem, wenn es um die Kunst des Geschichtenerzählens ging".
Als Sammlung der unterschiedlichen schwarzen Zugänge zur Countrymusik will die Anthologie "Dirty Laundry" nicht nur musikhistorisch Verschüttetes bergen, die oft übersehenen Country-Wurzeln von Soulstars offen legen und afroamerikanische Country-Musiker in einen Genre-übergreifenden Kontext stellen. Es geht hier vor allem darum, Fragen zu stellen, vermeintliche Selbstverständlichkeiten zu erschüttern:
Gibt es wirklich weiße und schwarze Musik? Stehen sich Country und Soul nicht sehr viel näher als deren säuberliche Aufspaltung in den Medien, Radios, Videosendern und Plattenläden vermuten lässt? Und wer könnte den hier versammelten Songs schon ihre Seele absprechen?
Zusammengestellt, kommentiert und herausgegeben von: Jonathan Fischer
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Trackliste
1. WASHINGTON,ELLA: He Called me Baby [03:00]
2. SIMON,JOE: Chokin'Kind [02:37]
3. POWELL,BOBBY: Your Cheating Heart [02:33]
4. ALEXANDER,ARTHUR: Love's Where Life Begins [02:20]
5. STATON,CANDY: Stand By Your Man [02:51]
6. LAVETTE,BETTY: What Condition My Condition Is In [02:34]
7. SHELTON,ROSCOE: There's A Heartbreak Somewhere [02:58]
8. EDWARDS,STONEY: She's My Rock [02:24]
9. BROWN,CLARENCE GATEMOUTH: Mama Mambo [02:15]
10. GAINES,EARL: You Are My Sunshine [02:39]
11. JAMES,ETTA: Almost Persuaded [03:20]
12. WOMACK,BOBBY: Bouquet Of Roses [02:44]
13. ADAMS,JOHNNY: In A Moment Of Weakness [02:32]
14. SWANN,BETTYE: Just Because You Can't Be Mine [02:33]
15. NORTH,FREDDIE: Don't Take Her She's All I Got [02:40]
16. WILLIAMS,OTIS: Shutters & Boards [02:22]
17. JONZ,BOBBY: Snap Your Fingers [02:58]
18. WILLIAMS,ANDRE & STAR TABERNACLE: Jet Black Daddy Lilly White Mama [04:30]
19. POINTER SISTERS: Fairy Tale [05:03]
20. PURIFY,JAMES & BOBBY: Sixteen Tons [02:24]
21. BROWN,JAMES: Your Cheating Heart [02:56]
22. HOBBS,WILLIE: Till I Get It Right [02:39]
23. MAYFIELD,CURTIS: Dirty Laundry [04:05]
24. BURKE,SOLOMON: I Can't Stop Loving You [05:24]
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Pressespiegel:
Dirty Laundry: IN München / Nr 20 - 2006 [weiterlesen]
Dirty Laundry: Queer.de / 22.Januar 2005 Kultur & Event - Neue CDs Schwarze Country-Musik Nicht nur weiße Musiker haben Country-Musik aufgenommen, sondern auch viele schwarze. "Dirty Laundry" huldigt diesen. Von Jan Gebauer Country-Musik wurde in der Regel von weißen Musikern geprägt: Ob in den "good old days" vor dem Rock'n'roll durch Legenden wie Jimmie Roders, der Carter Family und Roy Acuff oder in der Zeit nach 1955 (Geburtsjahr der Rock-Musik) als Superstars wie Johnny Cash, Dolly Parton oder George Jones groß rauskamen. Aber da gab es ja noch Charley Pride ("Kiss An Angle Good Mornin'", "Please Help Me I'm Falling", "Is Anybody Going To San Antone?"), der ab 1966 als erster schwarzer Country-Musiker zum Superstar aufstieg und insgesamt über 30 Nummer-Eins-Hits in den Country-Charts landen konnte - wahrscheinlich auch, weil seine Stimme so "weiß klang". [weiterlesen]
Dirty Laundry: Stuttgarter Zeitung / 01.Dezember 2004 STUTTGARTER ZEITUNG 01.12.2004
Musik, CD-Tipps Dirty Laundry - The Soul Of Black Country
"Country ist eine rein weiße Angelegenheit." Trikont blickt mit einem spannenden Sampler hinter diese scheinbar unumstößliche Tatsache.
Dirty Laundry - The Soul Of Black Country Trikont
Der Süden der USA war die Keimzelle von Soul und Country. Rassistische Ressentiments und Geschäftsinteressen suggerierten über Jahrzehnte ein Bild, in dem keine Verbindung zwischen den Genres herrschte. Der schwarze Grand-Ole-OpryStar Charlie Pride und Ray Charles' Country-Alben werden bis heute als Ausnahmen, welche die Regel bestätigen, gehandelt. [weiterlesen]
Dirty Laundry: Titel Magazin / 11.2004 TITEL MAGAZIN AUSGABE NOVEMBER 2004 Musik » V.A.: Dirty Laundry geschrieben von: Tina Manske
Formidable Auswahl
Die Wurzel des amerikanischen Soul waren Country und Bluegrass, wie diese Compilation eindrucksvoll beweist.
Wann erscheint auf Trikont eigentlich mal eine schlechte Platte? So wie's aussieht: niemals nicht. Auch die vorliegende Compilation ,,Dirty Laundry" ist zum Fingerschlecken. Jonathan Fischer hat sich auf die Suche begeben nach den Wurzeln des Soul in den USA € und die liegen natürlich im Gospel und, ja, auch im Country. [weiterlesen]
Dirty Laundry: Triggerfish / 1.12.2004 v/a DIRTY LAUNDRY The Soul of Black Country Country und schwarze Musik?
Trikont ist ein Garant für Qualität, diesen Ruf haben sich die Münchener hart erarbeitet und lassen da auch nichts darauf kommen. Dabei ist ihnen kein Weg zu weit und keine Idee zu abwegig, um daraus eine Sampler zusammenzustellen. Ihre neueste Compilation beschäftigt sich mit der Seele des schwarzen Country. What?? Richtig gehört! The Soul of Black Country heisst die CD im Digipack und kommt absolut stylisch daher. 24 Tracks von meist unbekannten Künstler/innen zeigen eine Beziehung auf, zwischen Country Musik und Soul, zwischen weißer Musik und schwarzer Musik. [weiterlesen]
Dirty Laundry: Kansai Time Out / 6.2005
[weiterlesen]
Dirty Laundry: Mondomix / 5./6.2005 [weiterlesen]
Dirty Laundry: Netzeitung URL dieses Artikels: http://www.netzeitung.de/voiceofgermany/318183.html
Hier irrt der Ku-Klux-Klan
Country und Soul schließen sich nicht aus. Vielmehr haben sich schwarze Musiker immer schon an der vermeintlich weißen Musik versucht. Eine neue CD dokumentiert die Geschichte der schwarzen Countrymusik. Von Ronald Düker Nichts € und wer will schon so herzlos sein, sich dieser schönen Einsicht zu verschließen € nichts eignet sich derart zur Überbrückung von sozialen Barrieren und rassistischen Vorbehalten wie die völker- und menschenverbindende Kraft der Musik. [weiterlesen]
Dirty Laundry: noWax - UK rtist: tle:
To pretend that there is no soul in country music or that there is no country in soul music is just plain ignorant. In the early part of the Twentieth century the godfather of country music, A. P. Carter (of the Carter Family) travelled around America with Black Blues singer Lesley Riddle. This gives an idea as to how far back the musical integration went. They would play to each other while they learned new songs they heard in different towns and cities across the country. Even before the 1920s when folk music really took hold on radio stations black and white musicians would frequently play together in groups. [weiterlesen]
Dirty Laundry: n-tv / 4.3.2005 Verdammt saubere Sache
"Dirty Laundry"
Nichts hält sich bekanntlich länger als Klischees. Zum Beispiel dies: Country Music ist Musik von Weißen für Weiße. Ein Klischee, das selbst Projekte mit gut gemeinten Intentionen wie die Blues Brothers ganz ungeniert pflegen. Weil nun aber alle Klischees entweder falsch sind, die Wirklichkeit zumindest aber ungenau wiedergeben, sei hier gesagt, dass die Entstehung des ,,weißen" Country auf das Engste mit dem Blues verbunden ist. Zweifellos liegen die Ursprünge der oft als reaktionär € siehe Blues Brothers € verschrienen Country in der Tradition der anglo-keltischen Einwanderer in die USA. [weiterlesen]
Dirty Laundry: The Essential Music Guide / 7.2005
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Dirty Laundry: Q Review - Compilations [weiterlesen]
Dirty Laundry: Frankfurter Rundschau / 11.12.2004 WOCHENENDAUSGABE VOM 11. DEZEMBER 2004
SCHMUTZWÄSCHE MIT HUT
Die nicht ganz symmetrische Liebesgeschichte zwischen Soul und Country
von Claus Lochbihler
Was macht ein Soul-Sänger, wenn er "down and out", fertig und am Ende ist? Wenn ihm seine Hits nicht mehr weiterhelfen, weil der Bruder im eigenen Apartment erschossen wurde und er selbst so tief im Drogensumpf steckt, dass er dies kaum richtig mitbekommen hat? Er nimmt ein Country-Album auf. Wie Bobby Womack. Zum Entsetzen seiner Plattenfirma und vieler Fans setzte der Sänger von Soulklassikern wie "Across 110th Street" 1976 die Veröffentlichung von BW Goes C&W durch. [weiterlesen]
Dirty Laundry: Arte Magazin / 2.2004 FEBRUAR 2004
10/02/05 - COUNTRY-SOUL
Dirty Laundry
Die Volksmusik der Südstaaten begann ihren Siegeszug in den 20er Jahren, als Radio und Plattenindustrie das kommerzielle Potential des Country entdeckten. Er wurde als das Produkt der ,,armen Weißen" verkauft, obwohl sich in der Instrumentierung von Banjo, Geige und Gitarre, und dem Gesang, eindeutig die Einflüsse schwarzer Amerikaner finden. Der Lauf der Geschichte sollte sich noch mehrmals wiederholen und so wurde auch die einstige Hinterwäldlermusik mit Hilfe von Stereotypen als eine originär ,,weiße" Musik verkauft. [weiterlesen]
Dirty Laundry: Taz / 19.11.2004 taz Nr. 7518 vom 19.11.2004, Seite 16, TOBIAS RAPP
zwischen den rillen
GRENZEN AUF FÜR ALLES
"Stranded In The USA" und "Dirty Laundry": Zwei Compilations widmen sich dem hybriden Sound des anderen Amerika Lange ist es nicht her, dass das letzte Mal über den amerikanischen Kulturimperialismus geschimpft wurde, vor ein paar Wochen war es, als die Quotendebatte wieder einmal ihr hässliches Haupt erhob und Künstler wie Politiker die Gefahren beschworen, die aus Übersee für das deutsche Popkulturgut drohen würden. [weiterlesen]
Dirty Laundry: taz / 19.11.2004
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Dirty Laundry: Tennessean Online Mag [weiterlesen]
Dirty Laundry: AZ [weiterlesen]
Dirty Laundry: Concerto [weiterlesen]
Dirty Laundry: Mojo [weiterlesen]
Dirty Laundry: Neue Zürcher Zeitung [weiterlesen]
Dirty Laundry: Plärrer [weiterlesen]
Dirty Laundry: Radio Okerwelle [weiterlesen]
Dirty Laundry: Standard [weiterlesen]
Dirty Laundry: Süddt. Zeitung [weiterlesen]
Dirty Laundry: The Times [weiterlesen]
Dirty Laundry: Steve Kulak - Fuse Music Group Australia "If Trikont isn't the record company in the world with the greatest sense of humour, then which one is..... I'm just listening to Dirty Laundry.....terrific. Stand By Your Man indeed.... I love this label....every release is from a field so far to the left of the goal posts you wonder why the rest of the real world still plays the game on the right side of it. [weiterlesen]
Dirty Laundry: John Clarke - The Times There has long been a link between country music and soul. Ray Charles was the first to exploit it, but well-told stories of love, lust or deception have been the staple diet of performers as different as Etta James and Tammy Wynette since the 1960s. On this anthology we hear Candi Staton turn Wynette's Stand by Your Man into a soulful command and James makes the country song Almost Persuaded her own. [weiterlesen]
Dirty Laundry: Andy Gill - The Independent Nowadays, the notion of country music as 'the white man's blues' is fairly well-established. But, Ray Charles apart, country's influence on soul music remains one of black music's guilty secrets, a crossover even less welcome (on both sides of the racial divine) when Bobby Womack released 'BW Goes C&W' in the mid-1979s than it had been when Charles made his more sucessful foray into the genre over a decade earlier. [weiterlesen]
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