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Mexican Boleros
Songs of Heartbreaking, Passion & Pain / 1927-1957

TRIKONT US-0362
CD in Digipak mit Booklet in Deutsch & Englisch
Preis: 15.- €





EINE ORIGINAL TRIKONT PRODUKTION

Herausgeber: Stefan Wimmer


(Stefan Wimmer, Münchner, 37. Freier Journalist in Mexiko City, dann Redakteur bei mehreren Lifestyle-Magazinen. Autor des vielgelobten Erzähldebüts "Die 120 Tage von Tulúm" (2005), das die Süddeutsche Zeitung "das unterhaltsamste, ehrlichste und komischste Stück Männerliteratur der vergangenen Jahre" nannte. 2008 erscheint sein Nachfolge-Roman "Der vorletzte Action-Hero" (dtv). )




Er war die Musik, zu der sich Millionen Lateinamerikaner verliebten, vergnügten und die Hörner aufsetzten: Der mexikanische Bolero. Seinen Aufstieg erlebte er in den Bordellen von Mexiko City, seine Glanzzeit waren die Goldenen Dreißiger Jahre, wo er mit seinen wunderschönen Schnulzen den gesamten Kontinent eroberte. Im Dschungel des Amazonas, in der argentinischen Pampa oder in den Konzertsälen New Yorks - überall huldigte man dem Bolero. Er war der Soundtrack für unzählige Melodramen und Pistolenfilme,und die heutigen Fernsehsender und Filmfirmen Lateinamerikas wären ohne seinen Erfolg undenkbar.Dennoch waren die Boleroschnulzen nie Massenware,sondern Kompositionen wie geschliffene Diamanten:Deliziös, raffiniert, abgründig.

Erstmals in Deutschland macht TRIKONT die legendären mexikanischen Schellackaufnahmen dieser Jahre zugänglich: die verruchten Schlager des Bordellkomponisten Agustín Lara, die Hymnen der "tropischen Königin" Toña La Negra, die düsteren Wehklagen des "Tenors der Kontinente" Pedro Vargas,die genialen Falsett-Kunstwerke des Gitarrentrios "Los Tres Ases" und die Lieder vieler anderer verblichener Superstars. Eine Soundreise durch die Tanzpaläste,Kabaretts und Gangsterhöhlen des genußsüchtigen Mexikos der Dreißiger Jahre, ein Spaziergang durch die Gefühlswelt von Machos, Masochisten und Liebeswahnsinnigen.








'Mexican Boleros' in der Presse

"Bisher absolut einzigartige Kompilation... Großartig... Gemeinsam mit der wunderbar zusammengestellten Musikauswahl findet sich hier der Stoff für eine längst überfällige Dokumentation, über die schönste und zugleich abgründigste Herzschmerzmusik Lateinamerikas."
Matthias Schneider, Arte TV

"Was für ein sensationell schönes Album vom Münchner Label Trikont! 20 mexikanische Songperlen der Jahre 1927 bis 1957, die mit ihrer Leichtigkeit und Emotion zu Herzen gehen. Fehlen nur noch passend zu diesem Album die warmen Sommernächte."
Daniel Wiechmann, Go Magazin

"Es ist Stefan Wimmers Verdienst, rare Kostbarkeiten in Schellack geritzter Verruchtheit nun zugänglich zu machen... Beim Münchner Label Trikont hat er soeben die Compilation 'Mexican Boleros - Heartbreaking, Passion & Pain 1927-1957' veröffentlicht, die 20 musikalische Unzuchtperlen des Genres zum Glänzen bringt und den Hörer auf eine mit Brillantine geölte Zeitreise durch die Lasterhöhlen eines genusssüchtigen, damals im wirtschaftlichen Aufschwung befindlichen Landes schickt.... Zeitlos abseitige Hymnen zur Feier des Liebeslebens... Fundiertes Booklet..."
Jochen Temsch, Süddeutsche Zeitung

"'Mexican Boleros - Heartbreaking, Passion & Pain 1927-1957' stellt nicht nur eine grandiose vergessene Musikform vor, Herausgeber Stefan Wimmer zeichnet mit subtilem Humor die Geschichte der Musik auch liebevoll pointiert nach..."
Jay Rutledge, Bayerischer Rundfunk 2 ("Weltempfänger")

"Großartig... Hervorragendes Booklet... Sehr hörenswert..."
Christina Kretschmer, Jetzt Magazin

"Die Alben des Münchner Trikont-Verlags haben die Eigenart, dass man sie mit der gleichen Freude lesen wie hören kann. Was an den Deluxe-Booklets mit ihren Geschichten und pophistorischen Erläuterungen liegt, natürlich aber auch an ihrem Forschungsgegenstand: Trikont Compilations sind meist ganz herzergreifende Forschungsberichte aus bisher schwer zugänglichen, wenig beachteten Subkulturen... Mehrheitlich war der Bolero Männersache... ein Minnesang der sich Verzehrenden, der Abgewiesenen und wieder Hoffenden - auf dem Tablett die unerreichbare Femme fatale oder die gefährliche Hure... Ein Stück Macho-Musik im trüben Tequila-Licht, lyrisch raffiniert... 4 * Sterne..."
Frank Sawatzki, Musikexpress

"Von Stefan Wimmer kompilierte Schmachtfetzen... Eine der schmalzigsten Compilations der Saison... 4 Sterne..."
Karl Bruckmaier, Bayerischer Rundfunk 2 ("nachtmix")

"Eine Sammlung von triefenden mexikanischen Herzrausreißern aus den Jahren 1927-1957 liegt hier vor, die verdeutlicht, warum, wenn sonst gar nichts mehr geht, ein Tequila mehr immer noch Platz hat: Schmalzig, intensiv, zum Mitheulen! Uno más, por favor!"
flu, Der Standard

"'Verdufte', 'Lügnerin', 'Erzähl mir nichts' - so lauten noch die harmlosesten Frauen-Beschimpfungen, mit denen die Gründungsväter des Bolero ihre ersten Kassenschlager betitelten. Entstanden in Bordellen und Kaschemmen von Mexico-City kontrastieren die derben Inhalte, die das ganze Drama gehörnter oder verstoßener Männerseelen erfassen, mit der Eleganz, Raffinesse und dem herrlichen Pathos ihrer Vertonung. Autor Stefan Wimmer hat hier 20 Klassiker-Schnulzen der Anfangsjahre versammelt, die über den mexikanischen Telenovela-Boom die Welt eroberten. Vor Verstaubung sind sie völlig gefeit."
Marcelo Millot, WOM fm

"Auf Schellack schluchzte es sich doch am schönsten... 20 herzzerreißende Schnulzen aus den Jahren 1927 - 1957... Wimmer selbst verbrachte als freier Journalist einige Jahre im Reich der Cantinas und des Mezcals und faßte Erlebtes und Erdachtes in dem süffigen und amüsanten Buch 'Die 120 Tage von Tulúm' zusammen."
Volker Isfort, Abendzeitung

"Von den Bordellen und Spelunken Mexiko-Stadts trat der Bolero Ende der 20er-Jahre seinen Siegeszug durch Lateinamerika an. Umgeben von der Aura des Verruchten, begeisterten Lieder mit Titeln wie 'Rumtreiberin', 'Verlorene' oder 'Verräterin' die Massen. Im Mittelpunkt stand die Frau als Femme fatale, der Mann war stets das Opfer. Diese goldenen Jahre des mexikanischen Boleros lässt die Sammlung der 'Songs Of Heartbreaking, Passion & Pain 1927-1957' von Stefan Wimmer Revue passieren."
Hamburger Morgenpost

"20 herz- und trommelfellerweichende Liebesdramen im Popsong-Format... Kundige Linernotes des Bolero-Spezialisten Stefan Wimmer... Es ist auf jeden Fall etwas ganz Besonderes, mit diesem Album in einer blauen Stunde der Melancholie eines vergangenen Zeitalters nachzulauschen."
BJU, Notes

"Getragene Melodien und Lieder, die mit einem außerordentlich stilisierten Sinn für melancholische Zustände gesegnet sind.... Die CD entwickelt einen unwiderstehlichen Charme, wie es ab und an eben der Fall ist, wenn Melancholie und Schönheit zusammentreffen. Viele der Lieder, die von einer außerordentlichen Melodiösität sind (sichtlich haben sich z. B. Madness von einigen Titeln inspirieren lassen) erinnern an Northern Soul-Balladen, was im Grunde das höchste Kompliment ist, das der bislang lateinamerikanischer Musik gegenüber völlig resistente Rezensent aussprechen kann. Die Veröffentlichung ist die erste Kompilation zum Thema, in welches der Hörer anhand der Sleevenotes von Stefan Wimmer so galant wie profund eingeführt wird."
Reinhard Jellen, Junge Welt

"Wie aus einer anderen Zeit weht diese Musik hinüber. Voll schmelzender Sehnsucht die Stimmen, verführerisch der Klang der Instrumente. 20 Schellackaufnahmen mit mexikanischen Boleros aus den Jahren 1927 bis 1957 sind nun auf CD erschienen. Im Booklet erläutert Autor Stefan Wimmer die Geschichte dieses 'lateinamerikanischen Minnesangs'. Ein Soundtrack für Machos und Liebestrunkene, aber auch für Pistolenfilme, Tabak- und Schokoladenwerbung."
Hamburger Abendblatt

"Von den Bordellen und Spelunken Mexiko-Stadts trat der mexikanische Bolero Ende der 20er Jahre seinen Siegeszug durch Lateinamerika an. Unendlich schnulzig und umgeben von der Aura des Verruchten, begeisterten Lieder mit Titeln wie 'Rumtreiberin', 'Verlorene', 'Heuchlerin' oder 'Verräterin' die Massen. Im Mittelpunkt stand die Frau als Femme Fatale, der Mann war stets das Opfer. Die Lieder über Leidenschaft und Schmerz waren dabei keine Massenware, sondern wurden von damals berühmten Bolero-Komponisten mit stilisierter Tristesse in Szene gesetzt. Diese goldenen Jahre des mexikanischen Boleros - der im übrigens nichts mit dem spanischen Tanz à la Maurice Ravel gemein hat - lässt die Sammlung der 'Songs Of Heartbreaking, Passion & Pain 1927-1957' des Journalisten und Schriftstellers Stefan Wimmer Revue passieren. 20 herzerweichende Liebesdramen, plüschige Orchesterarrangements aus der Frühzeit ebenso wie die Interpretationen von Gitarrentrios der späteren Jahre, rufen die Melancholie eines versunkenen Zeitalters wach. Schön, dass die Aufnahmen der damaligen Bolero-Stars im Schellack-Originalklang blieben und nicht digital auf modern getrimmt wurden. Lateinamerikanischer Minnesang vom Feinsten für Nostalgiker, inklusive eines höchst informativen Booklets."
Nina Sündermann, Stuttgarter Nachrichten

"Hätte ich auch nicht gedacht, dass so etwas mal meine aktuell meistgehörte CD werden kann. Ist vor allem der Aufbauarbeit des vielgelobten Trikont-Labels zu verdanken, dessen hoher Qualitätsstandard bei größtmöglicher Themenbreite die nötige Aufmerksamkeit auch für ziemlich abseitige Musik schafft. Diesmal hat man den mexikoerfahrenen Journalisten und Schriftsteller Stefan Wimmer zwanzig herzzerreißende Sentimentalitäten aus den Jahren 1927-1957 zusammenstellen lassen, wie sie in dubiosen Kaschemmen und später dann in ganz Mexiko zu hören waren. Kundig in der Materie, hat Wimmer historische Schellacks zusammengetragen, die man jenseits des großen Teiches ansonsten wohl nie zu hören bekommen hätte... Hat man sich einmal eingehört, will man von diesen verruchten Schlagern und hemmungslos gefühligen Schnulzen mit ihrer bittersüßen Note nicht mehr lassen... Ist das nicht herrlich, wie ein einziges Album ganze Kontinente und historische Epochen musikalisch wiedererwecken kann?"
Joe Whirlypop, Glitterhouse

"Getragene Liebesbotschaften voller Melodramatik..."
Christian Meyer, Trailer

"Op deze prachtige verzamelaar staan twintig hartverscheurende juweeltjes. Op het betrouwbare TriKont label."
www.elpee-groningen.nl


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Trackliste

1. Fernando Rosas: Humanidad [2:49]
2. Genaro Salinas: La número cien [3:16]
3. Lupita Palomera: Vereda tropical [2:52]
4. Pedro Infante: Cien año [3:29]
5. Toña La Negra: Nocturnal [3:57]
6. Bola de Nieve: Vete de mí [2:09]
7. Fernando Fernández: Nosotros [2:52]
8. Agustín Lara: Veracruz [2:57]
9. Pedro Vargas: Granada [2:57]
10. Toña La Negra: Ya no te quiero [3:52]
11. Los Tres Ases: Qué memoria tienes [2:52]
12. Pedro Vargas: Palmeras [2:51]
13. Pedro Infante: No me platiques [3:15]
14. Toña La Negra: Desmayo [3:30]
15. Los Tres Ases: Sabor a mí [2:49]
16. Hermanas Aquila: Para Siempre [2:57]
17. Agustín Lara: Piensa en mí [3:03]
18. Pedro Vargas: Zafiro [3:04]
19. Hermanas Landín: Falsa [2:27]
20. Carlos Mejía & Margarita Cueto : Nunca [3:09]

Pressespiegel:

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Mit freundlicher Genehmigung der Süddeutschen Zeitung München (www.sueddeutsche.de)und der DIZ München GmbH (www.diz-muenchen.de).  [weiterlesen]

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